FUNUS Stiftung

Aktuelles

Grabsteine aus Kinderarbeit...und andere Verletzungen von Kinderrechten

Ein Vortrag von Benjamin Pütter.


„Wollen Sie, dass Ihre Großmutter unter dem Blut indischer Kinder vergraben wird?“

Dieses Zitat stammt von dem ehemaligen Bundessozialminister Norbert Blüm, der sich zu Lebzeiten vehement gegen Kinderarbeit eingesetzt hat. Blüms engster Mitstreiter in dieser Sache war und ist der Buchautor und Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter, der durch seinen Vortrag im Zentrum für Endlichkeitskultur über Kinderarbeit aufklärt und aufzeigt, wie man diese stoppen kann.

Nach Expertenschätzungen stammen bis zu 80 % der auf deutschen Friedhöfen verwendeten Grabsteine aus Kinderarbeit. Zwar hat sich der Gesetzgeber dieses Missstandes angenommen, die Umsetzung in der Praxis erfolgt aber nur zögerlich, wie eine Untersuchung von Rechtswissenschaftlern der Universität Bonn ergeben hat.

In dem Vortrag geht es aber nicht nur um Grabsteine. Auch Teppiche und Schmuck, die unter der Ausbeutung von Kindern produziert werden, stehen im Fokus.

Letztlich liegt es an uns Verbrauchern, diesen unzumutbaren Zuständen Einhalt zu gebieten.

Die FUNUS Stiftung lädt am 16. März 2023 um 16.00 Uhr alle Interessierten zu einem Vortrag von Benjamin Pütter, Autor des Buches "Kleine Hände- großer Profit", in das Zentrum für Endlichkeitskultur ein. Es handelt sich um ein kostenfreies Angebot.

Um Voranmeldung unter info(at)funus-stiftung.de wird gebeten.

FUNUS Stiftung


Wir geben dem Tod Lebensraum!

Wie wir mit unseren Toten umgehen, zeigt, wie sehr wir einander als Menschen schätzen. Somit ist die Kultur des Bestattens seit jeher ein Bild der Kultur der Menschlichkeit. In Zeiten, in denen Effektivität und Leistungsvermögen die prägenden Eigenschaften der Gesellschaft sind, sollte jeder Bereich, der eine Kultur des Füreinanders bewahrt, geschützt werden. Ein jedes Leben hat einen würdigen Abschied verdient.

Die FUNUS Stiftung arbeitet dafür, die Kultur der Endlichkeit in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und die Bestattung als Kernelement der Menschenwürde zu fördern. Mit außergewöhnlichen Veranstaltungsformaten und einem eigenen Hochglanzmagazin wird der Tod zu einem zugänglichen Thema für Laien und Experten. Die öffentlichkeitswirksamen Formate der FUNUS Stiftung verankern die Thematik vor allem bei einem Zielpublikum zwischen 25 und 55 Jahren.

#mehrtodimleben

Rückblick 10. Symposium


DeathSlam 2022

Line-up

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DRUNTER&DRÜBER - Das Magazin für Endlichkeitskultur

Das Magazin für die mutigen Lebenshungrigen, die sich den Tod in all seinen Facetten ansehen und über ihn zu reden wollen. Für Mehrwisser und Expertinnen.

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STADT DER STERBLICHEN

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Das Deathtival, das aller zwei Jahre eine neue Stadt besucht. Kunst, Literatur, Information, Geschichte, Workshops und vieles mehr nehmen sich des Todes an und bringen Sterbliche zusammen.


Deathslam

Kassel 2020

Wie auch immer, dieser Slam findet statt. Zur Not müssen wir uns auch digitalisieren.

Leipzig 2019

Wir waren zu Gast in der Moritzbastei in Leipzig. In der dunklen Katakombe fand der Tod einen passenden Platz.

Bremen 2019

Ein ganz besonderer Slam bei der Messe LEBEN UND TOD. Junges Publikum begegnete älterem Publikum aus dem Hospizbereich. Ein Rausch...

Berlin 2018

Der erste DeathSlam in einem Club. Im Gretchen Berlin fuhren wir mit Sarg und einem Urgestein der Szene auf.

Junge Menschen aus dem ganzen Land slammen um Leben und Tod. Man sagt, dies sei der Philosoph unter den PoetrySlams.



SYMPOSIUM

Hier treffen sich Todesexperten aus dem Bestattungs- und Kremationswesen, Friedhofs- und Kommunalvertreter, Medizinerinnen und Hospizengagierte, Medienschaffende und endlichkeitsinteressierte Menschen.


 


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